Mittwoch, 9. November 2016

Winter is here – Winterhelferchen für die Zeit am Stall

Gestern noch Sonnenschein und Mückenplage heute schon Schnee und Kälte. Der Winter hat uns erreicht.
Nach vielen Jahren als Offenstaller ohne Halle und beheiztes Reiterstübchen habe ich meine ganze eigene „Überlebensstrategie“ entwickelt. 
Im folgenden möchte ich euch meine liebsten Winterhelferchen vorstellen.



Kuscheldecke
Nein, ich habe nicht vor in der Box zu schlafen ;) 
Jeder kennt es: Man geht mal eben schnell an den Stall und kommt fünf Stunden später tiefgefroren nach Hause. Und genau hier kommt die Kuscheldecke ins Spiel. Ich habe provisorisch eine im Auto. Sollte sich ein spontaner Plausch ergeben, lässt es sich eingepackt in eine warme Decke gleich viel besser tratschen.


Thermosflasche
Zu einem guten Reiterschwätzchen gehört auch eine Tasse Tee, Cafe oder heisse Schokolade. Und auch wenn man alleine am Stall ist, hält ein warmes Getränk wunderbar warm. Gleichzeitig ist die Thermosflasche ein wunderbarer Handwärmer 




Stirnlampe
Mit dem Winter kommt auch die Dunkelheit. Egal ob für den Abendausritt, oder weil die Lampe am Putzplatz ausgefallen ist – für den Fall der Fälle liegt eine Stirnlampe in meinem Schrank. Damit hat man beide Hände frei und kann sich gleichzeitig an der Thermosflasche wärmen.


Handcreme
Ich bin ein Handcreme-Suchti. Gerade durch die Arbeit am Stall werden die Hände schnell trocken und rissig. Beispielsweise wenn man an Lederriemen rumfriemelt oder wenn man mal die Hufe raspeln muss. Schnell leiden die Hände und gerne bilden sich am Nagelbett feine aber fiese Risse. Mit einer Handcreme im Schrank kann man die Hände zwischendurch eincremen und pflegen damit es gar nicht erst zu fiesen Rissen kommt.


Schal und Mütze
Einen grossen Teil der Wärme verliert man über den Kopf. Deshalb ist eine Mütze für mich das Must-have des Winters. Weil ich eine ziemliche Frostbeule bin, gehört auch ein weicher, warmer Schal zu meiner Grundausstattung. Besonders gerne mag ich Loops, die man bis über die Nase ziehen und sein Gesicht richtig drin vergraben kann. So bleibt auch gleich die Nase frostfrei.


Warme „Oma“-Socken
Der Albtraum des Winters: Kalte Füsse.
Ich habe schon vieles ausprobiert aber nichts hält die Füsse so wohlig warm wie Wollsocken. Meine Winterschuhe kaufe ich immer gleich eine Nummer grösser, damit ich gleich zwei Lagen Socken tragen kann. 
Die besten Socken macht natürlich Oma. Aber auch selbstgemachte Socken können sich sehen lassen. Wer also nach getaner Stallarbeit noch eine Beschäftigung sucht – Mützen und Socken sind tolle Projekte für einen gemütlichen Sofaabend. 


Ein kleiner Lifehack zum Schluss: Viele Winterjacken haben Innentaschen. Mit einem Handwärmer wird die Jacke zur wandelnden Wärmflasche :)


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